Gaststätten Streifzug

Gaststätten Streifzug

Ein Streifzug durch die empfehlenswerten Gaststätten von Salzgitter-Bad im Jahr 1969

Der mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln, wie Bahn oder Bus, in Salzgitter-Bad am Schützenplatz bzw. Bahnhofsvorplatz ankommenden Besucher hat die Möglichkeit im Erfrischungsraum des Hauses „Karstadt“ oder im Schnellimbiss im Untergeschoß des gleichen Hauses, während der Geschäftszeit preiswert zu speisen oder Kaffee zu trinken.

Gegenüber im „Hofbräu-Eck“ (Besitzer Conrad) Schützenplatz, Ecke Kaiserstraße erhält er gleichfalls am Tage und bis 1Uhr morgens gepflegte Speisen und ein gutes Bier. Auch noch am Schützenplatz in dem alten Fachwerkbau am Eingang der Vorsalzer Straße befindet sich die „Gaststätte Schrader“, die innen modern und schön eingerichtet ist und die, wie das Hofbräu-Eck unter mangelndem Besuch nicht zu klagen hat.

Der Besucher, der durch die Vorsalzer Straße weiter in Richtung Klesmerplatz geht, findet rechts den „Klesmerkrug“ und gleich neben dem Neubau der Sparkasse das „Tages-Cafe Cott“ (Inh. Heiling)in der Töpferreihe. Wenige Schritte von der Sparkasse entfernt, in der Marktstraße, befindet sich das „Tages-Cafe Klußmann“ (Inh. Hampe). Beide Cafes stehen unter der Leitung von erfahrenden Konditormeistern.

Weiter durch die Marktstraße zum Marktplatz. Hier erwartet den Besucher der historische „Ratskeller“ mit seinen meterdicken Mauern und gepflegten Speisen und Getränken. Ruhige Hotelzimmer, Säle für Veranstaltungen und Garagen sind vorhanden. Der Besitzer Herr Konkel gibt sich große Mühe die Gäste zufrieden zu stellen.

Für die Nachtschwärmer ist gleich neben dem Marktplatz, am Kirchplatz 4, das anheimelnde „Bürgerstübchen“. Eine Gaststätte des „guten Publikums“ mit der angeschlossenen „Lilos Bar“, in der es immer fröhlich zugeht.

Auch am Marktplatz befindet sich die „Börse“ (Inh. Förtmann). Modern eingerichtet mit neuen Kegelbahnen und Vereinszimmern.

Die Liebhaber ostpreußischer Spezialitäten, wie Königsberger Fleck, Pillkaller usw. finden im „Grenzkrug“ am Gittertor, rechts von der Börse, durch die Frankfurter Straße durchgehend, preiswerte Verpflegung und preiswerte Hotelzimmer (Inh. Plogsties).

Vom Marktplatz über den Bohlweg weitergehend, erreichen wir zuerst die Gaststätte „Deutsches Haus“ (bekannt für preiswerten und reichhaltigen Mittagstisch). Und weiter in Richtung der Vöppstedter Ruine das „Gildehaus“. Es ist das Haus der Handwerker-Innungen. In den modern ausgestatteten Räumen, mit Hotel- und Vereinszimmern, bietet der erfahrende Gastronom Herr Schlüter, Gästen in Küche und Keller das Beste. Durch die große Fensterfront hat der Besucher eine schöne Sicht in den alten Park. Man erreicht das Gildehaus auch vom Schützenplatz aus, durch die Kaiserstraße. Das Gildehaus hat einen großen eigenen Parkplatz.

In der Kaiserstraße liegt auch die „Hubertus-Klause“ (Inh. Hedel Nowack). Hier gibt es gutes Mittag- und Abendessen sowie gepflegte Getränke. Eine aufmerksame, freundliche Wirtin bemüht sich sehr um ihre Gäste.

Übrigens erhält der Gast, der auf seine schlanke Linie achten muss, in der Börse und auch im Gildehaus wohlschmeckendes Diatbier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.